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Italien Roadtrip 2018 – Reisebericht mit Galerie

By on 5. Oktober 2018

Ich will aber nach Italien und nicht nach Kroatien! Damit stand dann irgendwann endgültig fest das der nächste große Urlaub nach Frankreich und Schottland im Jahr 2017, nach Italien gehen würde.


Kapitelübersicht:

Youtube VLOGS zur Reise:


Kapitel 1: Neuschwanstein, Plansee, Pragser Wildsee

Diese Entscheidung fiel schon Ende 2017 und so konnten wir uns frühzeitig dran machen, zu recherchieren was es in Italien alles zu sehen und zu entdecken gibt. Wir haben über einen Zeitraum von 9 Monaten alles gesammelt und Stück für Stück in eine Liste eingetragen die ich dann kurz vor dem Urlaub ins Navi übertragen habe. Und so sind wir am 7. September 2018 kurz nach Feierabend losgefahren. Wie sooft hat mir mein Chef einen frühen Feierabend ermöglicht, so das wir schon gg. 16:15 die Reise antreten konnten.

Zunächst war der Plansee in Österreich als erstes Ziel programmiert. Bis dahin sollten es 840km auf mautfreien Straßen sein. Das wir dieses Ziel an dem Abend und nach der Arbeit, nicht mehr erreichen würden, war von vorneherein klar. Aber wir wollten schonmal Strecke machen so das es am Samstag morgen dann gemütlich weiter gehen konnte und der Weg bis zum ersten Ziel nicht mehr so weit ist. Geschafft haben wir es trotzdem bis kurz vor der Österreichischen Grenze nahe des Schlosses Neuschwanstein. Das haben wir dann abends beim Essen auch festgestellt und dieses kurzerhand noch auf unsere Reiseliste geschrieben.

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht haben wir also losgemacht mit erstem Ziel: Neuschwanstein. Hier erwarteten uns allerdings direkt massentouristische Anlagen und auch sehr viele Menschen. Hoch zum Schloss wollten wir eh nicht, also haben wir einen Bereich ausserhalb des Ortes angesteuert um wenigstens einen ungestörten Blick auf das Schloss zu haben. Dort konnte ich auch Problem- und Gefahrlos die Drohne steigen lassen um noch ein paar schöne Luftaufnahmen des Schlosses zu machen.

Die Alex ist derweil ich meine Fotos und Luftaufnahmen gemacht habe, mal in Richtung des Schlosses gewandert um es mal etwas aus der Nähe zu betrachten. Wirklich nah rangekommen ist sie nicht, da der Wanderweg nord-östlich des Schlosses gesperrt war.

Von dort aus ging es dann direkt nach Österreich rein. Und da wir mautfrei fahren wollten, ging es auch nicht über die Autobahn. Letztlich ist der Weg auch das Ziel und das war auch, gerade in Österreich, eine absolut richtige Entscheidung. Erstens weil auf der Autobahn ein langer Stau war, aber hauptsächlich weil die Landschaft so schön ist und man das alles viel besser mitnehmen und wahrnehmen kann wenn man gemütlich Landstraßen entlangfährt als wenn man die Landschaft auf der Autobahn nur an sich vorbeifliegen lässt.

Wir haben also als nächstes den Plansee angesteuert. Es ging recht steil bergauf bis wir dort oben ankamen, aber das Wohnmobil hat diesen ersten starken Berg problemlos gemeistert. Schon die ersten Ausläufer des Sees sind so schön, das wir erstmal angehalten haben und es genossen haben wie schön die Natur hier ist. Richtig geflasht waren wir dann als wir am eigentlich Plansee angekommen sind. Das Wohnmobil kurz abgestellt, denn wir waren ja nur auf der Durchreise, und zack raus und ein paar Fotos machen. Es war einfach wunderschön und der Plansee läd dazu ein dort viel mehr Zeit zu verbringen. Am besten mit einem Boot.

Es war für uns aber an der Zeit weiter zu fahren, denn wir hatten ja das Ziel ‚Lago di Braies‘, den Pragser Wildsee. Da wollten wir nach Möglichkeit noch vor Einbruch der Dunkelheit ankommen was uns auch gelang. Es war Platz ohne Ende, was uns nach ein wenig suchen einen schönen Platz finden lies wo wir dann auch die Nacht verbringen sollten. Aber da es noch nicht dunkel war und wir ja direkt am See, haben wir uns noch aufgemacht um den See zumindest erstmals ein wenig anzusehen bevor es am nächsten Morgen dann mit einer Wanderung komplett um den See weitergehen soll.

Bis nach Einbruch der Dunkelheit sind wir noch ein Stückchen am See entlang gelaufen und haben wieder einmal die wunderbare Natur genossen. Ein paar Fotos waren auch noch drin, können aber die die beim Morgenlicht am Sonntag entstanden sind aber nicht toppen.

Wir hatten eine ruhige Nacht, die allerdings recht früh beendet wurde, weil es an der Türe klopfte. Der Parkplatzaufseher war aufgewacht und hat uns angewiesen das WoMo umzuparken, platzsparend ganz in die Ecke. Ausserdem hat er uns noch 12€ Parkgebühren abgenommen. Na gut, das war ok, aber das umparken nervte schon so früh am morgen. Er versicherte uns allerdings das der Platz um spätestens 10 Uhr komplett randvoll Autos sein würde. Das konnten wir nicht glauben, wurden aber nach der Rückkehr von der Wanderung um den See, tatsächlich eines besseren belehrt. Der Parkplatz quoll aus allen nähten.

Wir sind aber erstmal bei schnuckeligen 6 Grad Aussentemperatur zur Wanderung um den See aufgebrochen. Am Anfang noch größtenteils im Schatten da die Sonne noch nicht über die Berge reichte, war es doch sehr frisch, lies aber wunderschöne Fotos zu die mit dem Schatten und den leuchtenden Bergen und Bergspitzen spielen. Zeitweilig war die Strecke um den See recht steil, aber immer nur über sehr kurze Strecken. Das ist für niemanden ein Problem. Wir sind genüsslich um den See gewandert und haben alles schön auf uns wirken lassen. Ein Teil der Landschaft um den See ist auch Weideland eines Bauern. Dort grasen bzw. leben Kühe. Und die sind so sehr entspannt das die Touristen sie nichtmal den Kopf drehen lassen. Es wird einfach in der Sonne am Strand des glasklaren Sees gechillt.

Es wurde zunehmend voller um den See herum und als wir dann wieder am Parkplatz ankamen und mengen an Touribussen sahen sowie noch viel mehr Menschen, war es echt Zeit schnell weg zu kommen von dort. Wir haben also umgehend das WoMo angeschmissen und sind erstmal 5km weggefahren bevor wir wieder angehalten haben und erstmal gefrühstückt haben. Lecker Kaffee und dabei die nicht enden wollende Autoschlange zum See beobachten. Herrlich!

Von dort aus ging es nach dem gemütlichen Frühstück dann weiter in Richtung Lago di Soraphis. Dies sollte unser nächstes Ziel werden, aber als wir nach einer Stunde fahrt dort ankamen war auch dort soviel los, das wir mit dem WoMo nicht einmal einen Parkplatz finden konnten. So hatten wir auch keine Lust mehr dort hin zu wandern und haben den direkten Weg weiter in Richtung Venedig eingeschlagen.

Auf dem Weg nach Venedig gab es aber noch einen schönen Pass den ich gerne fahren wollte, den San Boldo Pass. Auf dem Weg zum pass kam dann irgendwann ein Hinweisschild, das ab 3m Höhe Ende ist. Leider ist das WoMo 3,13m hoch und so mussten wir umkehren und den Weg durchs Tal nehmen. Auf dem Weg haben wir auch das erste mal eingekauft und uns so mit Lebensmitteln für die nächsten Tage versorgt. Dann ging es weiter in Richtung Venedig. Irgendwo auf dem Weg hatten wir keine Lust mehr weiterzufahren und haben uns auf die Suche nach einem Platz für die Nacht gemacht. Ein am Strassenrand entdeckter Weg führte geradewegs zu einem versteckten Parkplatz der direkt an einem Bergwasserfluss war. Hier lies es sich aushalten und nachdem wir das WoMo geparkt hatten, wollten wir schwimmen gehen. Die sehr starke Strömung und das sehr kalte Wasser machten daraus aber eher ein kurzes planschen ehe wir uns zum WoMo zurück begeben und den Abend eingeläutet haben. Hier haben wir den Grill das erste mal ausgepackt und festgestellt das die zum anzünden unbedingt nötige Brennpaste, zu Hause in der Halle liegt. Also habe ich mit allem möglichen improvisiert und nach 20min. den Grill tatsächlich zum laufen gekriegt. Also gab es lecker gegrilltes mit frischem Salat und kaltem Bier.

Hier haben wir eine weitere wunderbare und ruhige Nacht verbracht und haben dann gemütlich draussen gefrühstückt. Nach dem Frühstück sollte es dann auf die letzten 100km nach Venedig gehen welche auch problemlos abgespult wurden. In Venedig war der erste von mir anvisierte Platz nix, der zweite auch nicht und der dritte war in einer ruhigen Ecke wo auch immer die LKW abgestellt wurden über Nacht. Hier stört uns hoffentlich niemand und wir haben den Roller abgeladen und haben uns auf den Weg nach Venedig gemacht!


Kapitel 2: Venedig, Imola, Florenz, Siena

Venedig, endlich erreicht nachdem wir mit dem Roller die lange Brücke in die Stadt entlang gefahren sind. Nur parken, mit dem Roller eigentlich kein Problem, verunsicherte uns etwas. Hier gab es keine Roller. Nur 2 haben wir gesehen und das war anscheinend ein Privatparkplatz. Da wurden wir direkt wieder runter gebeten. Also einfach mal an den Rand der Parkscheinautomaten gestellt und gehofft das er hinterher noch da ist. Auf der Rückfahrt ist uns ein sehr großer Rollerparkplatz direkt am Anfang der Brücke aufgefallen. Den hatten wir wohl übersehen beim reinfahren in die Stadt.

Wir haben nach dem parken direkt mal den Fußweg in die Stadt angetreten. Es war ein sehr schönes und auch magisches Gefühl wenn man das erste mal auf einer Brücke über eine der vielen Kanäle geht. Dann haben wir einen Kaptän eines Kleinfrachters gesehen wie er seinen Frachter, kaum schmaler als der halbe kanal mal eben unter 2 Brücken an einer Kreuzung gedreht hat um abzubiegen. Und das alles zügig und nicht in Zeitlupe. Sehr beeindruckend. Zu unserem Vergnügen waren an diesem Montag nur sehr wenig Menschen in Venedig unterwegs so das sogar der Markusplatz und auch die Rialto Brücke später, nicht völlig überlaufen waren. So macht es Spaß durch eine Stadt zu schlendern und so haben wir uns einfach Stück für Stück Ziele gesetzt. Auch solche die nicht auf den normalen Touristenrouten liegen.

Wenn man sich nicht in Bootstaxis kutschieren lässt, läuft man in Venedig sehr viel. Und ohne eine gute Karte kann man sich auch schnell verirren. Wir haben also immer wieder auf die Elektronische Karte im Handy geschaut und uns dann alles angesehen. Am Markusplatz angekommen beeindruckte der DOM und alle umliegenden Gebäude. Wir haben dort ein wenig verweilt und sind dann an den Ausläufer des Grande Canal gelaufen. Dort wo auch die ganz großen Schiffe vorbei kommen. Eigentlich wollten wir dann langsam wieder Venedig verlassen und dann am nächsten Tag nochmal wiederkommen. Das haben wir aber verworfen und haben uns erkundigt wie wir am besten nach Burano kommen. Wasserbus Linie 14 hat man uns gesagt und direkt mal 30 Euro für die Tickets abgenommen.

Wartezeit waren noch 10 min. und so machten wir uns schon nach kurzer Zeit auf die 45min. Reise. Doch bei der dritten Station drehte das Schiff und begab sich zu unserem Erstaunen, auf die Rückreise nach Venedig. Sehr perplex haben wir mit anderen gesprochen und dann rausgefunden das wir hätten umsteigen müssen. Das hat uns aber keiner gesagt. Wenn ihr mal mit der Linie 14 fahrt, dann ist das einfach daran zu erkennen: Wenn das Schiff vor dem Anlegen dreht und wieder in die Richtung steht aus der ihr gekommen seid, dann müsst ihr umsteigen. Wenn nicht, fährt es weiter. Das tut die Linie 14 nämlich bei jeder zweiten Fahrt! Genug der Verwirrung, wir hatten ja gute 1,5std. Zeit uns da reinzudenken bevor wir dann letzlich auf Burano angekommen sind. Wohlbehalten, aber etwas genervt.

Das war aber sehr schnell wieder vorbei, denn Burano ist nicht nur wunderschön und wir haben es noch in den tollsten Abendlichtfarben erlebt, nein es ist auch um die Uhrzeit (ca 17:30) nur noch sehr wenig von Touristen frequentiert und somit ist es eine klare Empfehlung am frühen Abend dort hinzufahren. Natürlich hatten wir uns für die Rückfahrt schon schlau gemacht und eine andere Buslinie gewählt. Die Linie 12. Diese hätten wir direkt nehmen sollen. Sie fährt nur an anderer Stelle los. Dafür aber nur 30 min. und vor allem ohne das sie irgendwo umdreht. Die Linie 12 ist also eine klare Empfehlung für einen Besuch auf Burano aber auch auf Murano, denn daran fährt sie auch vorbei.

Wir sind etwas mehr als eine Stunde durch Burano geschlendert, haben uns an den schönen bunten Häusern erfreut und das eine oder andere Foto geschossen. Ich denke wenn man 2 Stunden da durch rennt, hat man alles gesehen. Burano ist einfach nicht sehr groß. Das schadet aber nicht, es ist wirklich sehenswert und eine klare Empfehlung. Viel schöner als Venedig selber.

Auf dem Weg zum Markusplatz haben wir den Grande Canal schon ein erstes mal überquert. Es gibt nur eine Handvoll Brücken die über diese große Wasserstraße führen. Allesamt sehr große Brücken mit tollen Aussichten. Jetzt wollten wir noch zur berühmten Rialto Brücke, denn dann hatten wir soviel von Venedig gesehen, das wir es abhaken konnten und uns für Dienstag neue Ziele suchen konnten. Gesagt getan, vom Bootsanleger der Linie 12 war es recht einfach die Brücke zu finden.

Die Rialto Brücke ist voll mit Schmuckhändlern. Der einzige Punkt wo soviele Touristen waren das man sich schonmal ausweichen musste. Aber immer noch erträglich. Für mich war die Brücke überhaupt nicht beeindruckend, aber sie ist eben berühmt. Die erste Brücke die wir genutzt hatten über den Grande Canal war für mich sehr viel schöner und beeindruckender. Aber egal, die Dunkelheit gewann langsam die Oberhand und wir hatten Venedig abgehakt. Also auf, 1,5km zum Roller laufen und dann zurück zum WoMo.

Das war noch an seinem Platz, unversehrt und so haben wir den Abend eingeläutet mit leckerem Essen und dem einen oder anderen Bier. Die Planungen für den nächsten Tag haben wir dann nach dem Essen in Angriff genommen und mal geschaut wo es so hingehen kann. Nach einigen Überlegungen sollte es auf dem Landweg (Ohne Autobahn) nach Imola gehen, zum Ayrton Senna Denkmal und von dort weiter nach Florenz.

Nach einer mässigen Nacht aufgrund eines starken Mückenbefalls des WoMo und Bauarbeiten direkt neben dem WoMo am frühen Morgen, haben wir gefrühstückt und uns dann zügig auf den Weg in Richtung Imola gemacht. Der Landweg nach Imola führte uns am Anfang durch langweilige, später aber wunderschöne Weinberge und Olivenplantagen. Auf dem Weg mussten wir aber noch einkaufen und ich hatte mir zum Ziel gesetzt, Brenngel für den Grill zu kaufen. Das stellte sich allerdings als schwieriger heraus als zunächst gedacht.

Da ich nicht weiß wie Baumärkte in Italien aussehen oder heissen, war es sogar mit Hilfe von Google Maps nicht einfach einen zu finden. Mein erster Anlaufpunkt stellte sich als Möbelhaus raus. Natürlich gab es hier kein Brenngel. Direkt daneben ein Zufallsfund, der auch aussah wie ein Baumarkt, aber sich beim betreten dann auch nur als Ramschladen präsentierte. Leider wieder nichts. Die dritte Option, ein Brick.IO war dann wirklich ein Baumarkt, allerdings ohne jegliches Baumaterial, sondern nur Werkzeuge und Zubehör für Garten und Haus. Alles sah gut sortiert aus und ich machte mich auf die Suche. In der Grillabteilung konnte ich aber leider nur Grillanzünder finden. Nicht einmal flüssig, sondern nur die kleinen Würfel. Ich hab mir also im Handy schon per Google Translate zurecht gelegt wie ich die Verkäufer befragen könnte ob sie das passende Gel haben, da habe ich den Weber Grill Bereich entdeckt.

Frohen Mutes bin ich hin und hab dort … flüssigen Grillanzünder gefunden. Aber kein Brenngel. Und das obwohl dort auch ein Grill der wie meiner funktioniert, also Brenngel benötigt um zu funktionieren. Naja, ich wollte fast aufgeben und war auf dem Weg zum Ausgang, da hab ich im Augenwinkel diese durchsichtigen Gelflaschen entdeckt. In der Abteilung für Kinder-Wasserspielzeug! Super … ich hatte das Gel ja jetzt gefunden, also ab zur Kasse, 7,90 € abgedrückt und weiter gings nach Imola.

Imola ist völlig unscheinbar. Wir waren beide zum ersten mal in unserem Leben dort, so konnten wir nicht wissen das sich hinter den Betonzäunen an denen wir geraume Zeit entlangfuhren, direkt die berühmte Rennstrecke befindet. Irgendwann verstanden wir das auch, als man immer mal wieder von der Straße aus einen Blick auf die Strecke erhaschen konnte. Unser Ziel war aber der Park innerhalb der Strecke, wo sich das Denkmal für Ayrton Senna befinden sollte. Parkplätze gibt es an dem Park reichlich so das wir uns dann gemütlich zu Fuß aufgemacht haben in den Park. Dorthin wo das Denkmal sein sollte.

Man kann das Denkmal für Ayrton Senna schon recht früh sehen, da es nicht sehr weit vom Eingang entfernt steht. Es steht auf der Streckeninnenseite, obwohl er auf der Aussenseite der Strecke verunglückt ist. Das ist aber nicht schlimm. Das Denkmal ist absolut würdig. Sehr bescheiden und doch beeindruckend. Eben wie Ayrton Senna war. Der Sicherheitszaun an der Rennstrecke ist auf 20-30 Metern komplett mit Flaggen, Shirts, Gedichten oder einfach Fansprüchen. Es ist, wenn man Motorsport Fan ist und die F1 in den 80ern und Anfang der 90er Jahre mitbekommen hat, ein sehr einzigartiger Ort. Es macht nachdenklich!

Ich habe über der Rennstrecke dann noch die Drohne steigen lassen um ein paar Aufnahmen von oben zu haben. Danach haben wir uns wieder aufgemacht in Richtung WoMo. Auf dem Weg dorthin ist mir direkt neben dem Parkeingang das öffentliche WC aufgefallen. Nachgeschaut in den Räumen habe ich einen Wasserhahn gefunden und wir haben beschlossen den WoMo Wassertank dort wieder aufzufüllen. Das WoMo konnten wir dicht genug ranfahren das der Schlauch bis zum Hahn reichte wenn wir ihn über den Zaun warfen. Das befüllen hat nicht lange gedauert und wir hatten wieder Ruhe und mussten uns nicht kümmern in den nächsten 2-4 Tagen frisches Wasser zu finden.

Von Imola aus haben wir uns auf den Weg nach Florenz gemacht. Die Stadt wollen wir uns am Mittwoch ansehen. Bis dahin war es aber noch ein weiter weg durch die Berge, da wir auch wieder den Landweg gewählt haben. Beeindruckende Passfahrten und Bergstraßen haben uns die Gegend und die Natur richtig genießen lassen. Allerdings dauert das Fahren mit dem WoMo auf solchen Straßen gerne mal doppelt so lange wie mit einem PKW. Und so haben wir die Gegend um Florenz erst spät erreicht und so beschlossen noch ausserhalb von Florenz unser Lager für die Nacht aufzuschlagen.

Wir haben auf einem kleinen Rastplatz nahe einer Bergstraße unser Lager gefunden und haben dann erstmal lecker Essen gemacht. Da dort eine Parkbank mit Tisch stand, mussten wir auch nichts aufbauen und haben einfach das tolle Wetter und die tolle Landschaft genossen. Leider waren die Bäume überall so hoch, das kein Blick aufs Tal und somit auf Florenz frei wurde. Aber damit konnten wir leben. Leider haben wir auch hier keine ruhige Nacht verbringen können, da auch hier die Mücken ihr Revier hatten. Die Mückengitter im WoMo waren machtlos da die Mücken zu klein waren und so ging es eher schlaflos durch die Nacht.

Der Nächste Morgen begrüßte uns allerdings mit toller Sonne und angenehmer Ruhe. Wir haben also gemütlich wieder draussen gefrühstückt und uns dann aufgemacht nach Florenz. Fest stand, das wir das WoMo möglichst ausserhalb parken wollten und dann mit dem Roller die Stadt erkunden. Dafür hatten wir ihn ja mit und dafür ist er auch perfekt geeignet. Allerdings war die Anfahrt zum ersten geplanten Platz schon nicht so einfach. Denn das Navi weiß natürlich nicht das wir mit einem WoMo unterwegs sind und das dieses 2,30m breit und 3,20m hoch ist. Und so hat es mich erstmal in eine schmale Straße geschickt wo dann irgendwann ein Schild mit 2,20m stand. Also musste ich in dieser Straße, hinter mir waren schon Autos nachgefolgt, in einer Einfahrt drehen um dann, als die Autos passiert hatten, zurückzufahren. Der anvisierte Platz stellte sich dann auch noch als gesperrt heraus so das wir neue Überlegungen anstellen mussten.

Weitere Plätze in der Stadt stellten sich als nicht kalkulierbare Risiken in Bezug auf Parkverbote ließen uns letztlich einen Platz ansteuern den ich schon von Anfang an auf der Karte hatte, aber nicht favorisiert weil vergessen. Der Platz war auch gesperrt weil dort eine Veranstaltung war, zumindest am vergangenen Wochenende. Und bis 7 Uhr an diesem Tag war der Platz gesperrt. Nun gut, ich habe es mehrmals durch den Übersetzer gejagt und war mir sicher das parken jetzt kein Problem mehr ist. Wir haben also ein Ticket gezogen und das WoMo abgestellt. Zack den Roller abgeladen und schon gings los. Das Navi weiß aber auch nicht das wir Roller fahren und hat uns, das WoMo parkte keinen Kilometer von der Ponte Veccio weg, welche unser erstes Ziel war, erstmal auf einen 7km Umweg geschickt. Warum weiß ich bis heute nicht, aber wir sind ja angekommen.

Von dort wo wir den Roller geparkt hatten, war es nicht weit bis zur Brücke, aber auch nicht bis zum Dom und der Altstadt. Aber schon dort fielen uns die vielen Touristen auf. Und je näher wir der Brücke kamen, desto mehr wurden es. Und ich persönlich finde die Brücke nicht einmal beeindruckend. Sie ist eben nur bekannt. Wahrscheinlich weil dort jede Menge Schmuckhändler ihren Laden haben. Das wiederrum ist auf einen sehr alten Beschluß der Stadtherren von Florenz zurückzuführen. Früher waren dort vor allem Metzger angesiedelt. Oberhalb der Brücke gibt es einen Laubengang der den Politikern das Überqueren ermöglichte ohne sich unters Volk mischen zu müssen. Irgendwann stank es ihnen aber und sie erlaubten nur noch Schmuckhändlern und Goldschmieden dort Läden zu betreiben.

Schnell ein paar Fotos und dann weiter in die Innenstadt. Florenz ist eher üppig gebaut und hat nicht soviele enge Gassen wie viele andere bekannte Italienische Altstädte. Hier ist es etwas großzügiger angelegt und so haben wir leicht und schnell den Weg zum Dom gefunden. Hier war allerdings auch wieder Massentourismus angesagt so das wir nur einen Blick geworfen haben und uns dann entschlossen haben in Sichtweite bei einem Irischen Imbiss einen Burger zu essen. Nach dem Essen sind wir dann weiter durch die Straßen und Gassen. Es gibt zwei bekannte Bibliotheken in Florenz. Beide wollten wir uns ansehen. Die erste war leider gesperrt und die zweite hatte eine Kleiderordnung die uns nicht reinließ. Pech gehabt. Also sind wir gemütlich zurück zum Roller und dann weiter zum Place di Michelangelo. Von dort aus hat man einen wirklich fantastischen Blick über die ganze Stadt. Dort hätte man auch, wenn man auf viele Menschen und wenig platz steht, mit dem WoMo übernachten können.

Die vielen Menschen verteilten sich allerdings auf dem Platz sehr gut, so das es kein Problem war Platz für sich zu haben und auch am Geländer mit Blick über die Stadt herrschte keinerlei Gedränge so das man immer Platz in der ersten Reihe hatte. Den haben wir dann auch ausgiebig genossen und uns dann nach einer halben Stunde mit dem Roller wieder auf den Rückweg zum WoMo gemacht. Dort haben wir den Roller aufgeladen und dann Pläne gemacht wie es weiter gehen sollte. Die Wahl fiel ziemlich schnell auf Siena als nächstes Hauptziel. Auf dem Weg dahin lagen aber noch San Gimignano und Monteriggione. Also haben wir von Florenz aus auf direktem Wege San Gimignano angesteuert welches wir auch in den frühen Abendstunden erreichten. Ein guter Platz für die Nacht war schnell gefunden. Wir haben dann, eben weil es noch früher Abend war, überlegt den Berg wieder hochzulaufen und uns die Stadt bei Nacht anzusehen. Das haben wir aber aufgrund von akuter Faulheit von mir, nicht gemacht. Ein absoluter Fehler wie sich hinterher rausstellte. Beim nächsten Mal sind wir schlauer. ;)

Wir haben sehr ruhig und sehr gut geschlafen und abgesehen von ein paar streunenden Hunden welche auch den Vorderreifen als Klo missbrauchten, hat uns niemand gestört. Früh aufbrechen stand auf dem Plan um oben noch einen schönen Parkplatz zu bekommen, die Stadt zu besichtigen und dann weiter zu fahren. Doch es kommt meistens anders als man denkt und wir haben auch mit mehrmaligem Hin- und Herfahren keinen Parkplatz gefunden und sind frustriert aufgebrochen nach Monteriggione ohne San Gimignano besichtigt zu haben.

Bis nach Monteriggione ist es nicht sehr weit und nur unterbrochen von einem kurzen Tankstopp haben wir es nach 40 min. erreicht. Ein großer Parkplatz mit fairen Preisen steht zur Verfügung um dann zu Fuß die schöne Kleinstadt in mitten der großen Stadtmauern zu besichtigen. Die Besichtigung der Stadtmauer auf beiden Seiten und des Museums der Stadt, kosten zusammen 3 Euro p.P. was mehr als fair ist. Das Museum ist klein, aber liebevoll gemacht und schön anzusehen. Die ganze Stadt ist sehr klein, aber sehr gemütlich. Wir haben zum Abschluß noch in einem örtlichen Laden eingekauft, Olivenöl, Oliven und Speck. Nicht preiswert, aber sehr sehr lecker wie wir im laufe der weiteren Reise merkten.

Von Monteriggione ging es weiter in Richtung Siena, unserem eigentlichen Hauptziel nach Florenz. Siena liegt auf einem Berg und bietet neben 3 großen Basilikas einen beeindruckenden und sehr einzigartigen Marktplatz. Einen Parkplatz zu finden war nicht sehr schwer und dank der Nähe zur Innenstadt und den eh starken Steigungen in der selbigen, haben wir den Roller direkt auf dem Träger gelassen und sind zu Fuß los. Zunächst vorbei an den obligatorischen Straßenhändlern, hinein in die Altstadt. Man wird, zumindest aus unserer Richtung kommend, direkt begrüßt von einer sehr großen Basilika. Sehr groß, aber nicht sehr beeindruckend. Die engen, sehr steilen Gassen der Stadt sind allerdings sehr beeindruckend. Noch mehr stehen die Augen offen wenn man sieht das in diesen Gassen noch Autos fahren. Allerdings nur von Einheimischen und die wissen wohl was sie tun. Die armen Kupplungen der Fahrzeuge.

Wir haben auf jeden Fall den Weg zur zweiten Basilika eingeschlagen welche aufgrund von Bauform, Bauart und Baumaterial zu beeindrucken wusste. Man sollte die große Kirche von Siena auf jeden Fall gesehen haben. Drinnen waren wir wie sooft nicht, wegen Schlangen und Kleidervorschriften. Von dort aus haben wir uns wieder auf die Berg- und Talfahrt durch die Gassen gemacht, diesmal mit Ziel Marktplatz. Da kommt man an und kann nicht glauben wie stark dieser Platz zur Mitte hin abfällt. Sicherlich 20 bis 30 Meter Höhenunterschied vom Rand bis zum tiefsten Punkt in der Mitte. Sehr beeindruckend und schön anzusehen. Hier haben wir ein wenig verweilt um dann ein kleines Restaurant zu suchen und eine Pizza, respektive frische Ravioli zu essen.

Nach dem Essen ging es auf schönen Wegen zurück zum WoMo und wir wollten nach mittlerweile einer Woche reisen auch mal Wäsche waschen. In Siena gibt es genau 2 Waschsalons, wovon einer in der unzugänglichen Altstadt liegt. Also war der andere unsere Wahl. Wir haben nicht weit entfernt davon einen Parkplatz gefunden, unsere Sachen gepackt und sich waschen gegangen. Leider hatten wir das Waschmittel vergessen und so habe ich den Weg 3 mal gemacht während die Alex sich mit den Waschmaschinen beschäftigt hat. 35Min für das Waschprogramm und 8min. fürs trocknen. Leider reichte einmal trocknen nicht aus und so haben wir noch 2 mal 8 min. getrocknet. Allerdings war immer noch nicht alles trocken und wir haben beschlossen die Wäsche im WoMo aufzuhängen. Genau für diesen Zweck habe ich ja im WoMo nach dem Trip zur Rallye Polen im Jahr 2017, Möglichkeiten geschaffen Wäsche aufzuhängen um sie zu trocknen. In Italien allerdings ist es anscheinend von der Luftfeuchtigkeit her nicht so einfach Wäsche im WoMo zu trocknen und so war die Wäsche am Abend immer noch nicht trocken.

Von Siena aus sind wir dann aufgebrochen mit dem Fernziel Rom und dem nächsten Ziel Bolsena See. Wir waren mal wieder einkaufen und die einbrechende Dunkelheit hat die Suche nach einem Platz für die Nacht so schwer gemacht, das wir letztlich einfach an einem Parkplatz am Rande der Landstraße angehalten haben. Lager aufschlagen war hier nicht und Mücken gab es auch. Die Nacht war trotzdem ok und wir konnten ausschlafen.


Kapitel 3: Cascada di Mulino, Bolsena See, ROM

Am nächsten Morgen sind wir schön von der endlich wieder strahlenden Sonne geweckt worden. Beim Frühstück und einem leichten Wind, haben wir uns überlegt das wir die, immer noch nicht getrocknete Wäsche, jetzt mal raus hängen. Also gesagt getan, die Wäsche mit Bügeln und Leinen draussen am WoMo aufgehangen. Und zack, nach 30 min. war das meiste davon wirklich trocken.

Als nächstes Ziel haben wir aber dann die ‚Cascada di Mulino‘ oder auch bekannt als ‚Saturnia Therme‘, angesteuert. Nach einer schönen Fahrt durch die Berge haben wir die Thermen dann auch zeitig erreicht und beschlossen hier erstmal einige Stunden zu verbringen und es uns einfach mal gut gehen zu lassen. Die vielen Städte und auch die viele fahrerei steckte uns nun schon ein wenig in den Knochen, so das ein wenig Erholung mal wirklich nötig war.

Leider ist das Parken mit einem WoMo bei den Thermen nicht so einfach, denn alle Parkplätze sind dafür gesperrt. Man kann entweder oberhalb auf einem kleinen Wanderparkplatz am Rande der Straße parken und dann nach unten laufen, oder eben einfach am Straßenrand wo die Straßenränder etwas breiter werden und keine Leitplanken mehr stehen. Wir haben uns für zweitere Variante entschieden. WoMo abgestellt, Kühlschrank angestellt, Sachen gepackt und dann die 5 min. zu den Thermen unter die Füße genommen.

Dort angekommen wurden wir schon von dem schönen Zulauffluss begrüßt und wussten noch gar nicht wie uns geschah, so schön war das anzusehen und so erholsam sah schon das aus. Dann kamen wir aber an die Kante wo das Wasser runter fällt auf die vielen Terrassen. Hier waren zwar noch wesentlich mehr Menschen, aber es war nicht so eng das es unangenehm wurde. Und so haben wir uns unser Plätzchen gesucht und dort rund 2 Stunden verbracht. Einfach mal nichts tun, hier und da mal ins Wasser legen und einfach chillen.

Das tat richtig gut, aber es war, auch aufgrund des schlechtenParkplatzes, sicher nicht unser Ziel für heute, denn das lautete ja:Bolsena See!

Und so haben wir uns dann auch wieder auf den Weg gemacht, gut erholt, die nicht mehr so weite Reise zum Bolsena See anzutreten. Auf diesem Weg haben wir dann noch so eine Begegnung gehabt die man kaum glauben kann. Da ist man 1700km weit weg von zu Hause, also dem Kreis Aachen und sieht auf einmal hinter einer Kurve vor sich ein WoMo auftauchen das in die gleiche Richtung fährt … mit Aachener Kennzeichen. So klein ist die Welt.

Das Navi hat uns wie immer zuverlässig die komischste Strecke rausgesucht und so ordnete es irgendwann, rund 5km vor dem Ziel, an, bitte links abzubiegen. Ok, die Hauptstraße ging geradeaus weiter, aber wenns halt links zum Ziel geht, dann ist das der Weg. Also sind wir abgebogen und haben uns schon über die Steilheit der sehr schmalen Straße gewundert und darüber das die Bäume hier sehr tiefe Äste hatten. Es passte noch so gerade mit dem WoMo, also sind wir weiter gefahren. Hinter einer Kurve aber lauerte auf einmal eine Kante und der Asphalt hörte abrupt auf. Die Kante war gut 20cm hoch und zu nah dran um noch zu bremsen. Also rumpelten wir da runter mit 15km/h und ab dann auf Feldweg. Naja, ich bin da ja nicht zimperlich, also gings weiter. Dann teilte die Straße sich. Der rechte Weg war viel zu eng, also blieb nur der Linke. Der war aber nach 50m auch zu eng. Links ein Graben, und rechts ein kleines Mäuerchen was in die Straße ragte. Also rückwärts den steilen Berg wieder hoch. An der Kreuzung hab ich dann gedreht und es war klar das wir diese Kante wieder hoch mussten. Glücklicherweise war es da an 2 Stellen etwas flacher und da bin ich dann mit Schwung hoch und alles ist gut gegangen.

Wir haben dann oben, wieder auf der Hauptstraße angekommen, kurz angehalten und auf der Karte des Navi selber nach dem Weg gesucht und siehe da. Die Hauptstraße geht fast bis zum Ziel. Nur eben mit einem kleinen Bogen, was das Navi als Umweg sieht. Da unser Ziel auch an einer unbefestigten Straße lag, war diese Option im Navi natürlich angeschaltet, sonst hätte es uns diese Strecke nie entlang geführt. Wir sind also der Straße gefolgt und schließlich abgebogen auf unsere Zielstraße. Die wurde irgendwann auch zum Feldweg, allerdings einem sehr breiten der von den Einheimischen auch befahren wurde wie eine Autobahn. Egal, es war genau so traumhaft hier wie Google Maps das versprochen hatte und schnell war ein Platz gefunden.

Hier mussten wir jetzt nur noch entscheiden wie wir uns hinstellen wollten und dann ging es auch schon rückwärts in die Parklücke und dann 15m am Strand entlang bis da wo wir stehen bleiben wollten. Wir standen jetzt 5m vom Wasser weg, mit der Türe zum Strand hin … Besser gehts nicht!

Also haben wir uns häuslich eingerichtet, Stühle raus, Badehose an und erstmal ne Runde schwimmen. Dann noch nen Bierchen aufmachen und den gemütlichen Abend beginnen. Wir sind sehr viel geschwommen an dem Abend. Irgendwann war dann auch wieder der Grill am Start und es gab Lecker Essen wie immer. Nur in 1A Lage.

Schon beim einfahren habe ich aber gemerkt wie weich der Untergrund ist worauf das WoMo steht und hab schon drüber nachgedacht was ich unternehmen könnte um mich hier nicht fest zu fahren. Aber so wirklich hat das mein Denken jetzt nicht bestimmt, denn wir waren ja zum chillen hier. Und weil es so schön war, sind wir den ganzen nächsten Tag auch noch da geblieben. Wieder mit grillen und einfach nur hartem gut-gehen-lassen haben wir den Tag und den Abend genossen.

Nach einer weiteren sehr ruhigen Nacht war es aber auch wieder an der Zeit weiter zu fahren. Unsere Vorräte neigten sich langsam wieder und man will ja seine Reserven nicht aufbrauchen. Nach dem aufstehen sind wir also wie immer wenn wir an einem See stehen, erstmal schwimmen gegangen. Es ist die absolute Endstufe der Besinnlichkeit morgens erstmal in einen See zu springen. Nach dem Frühstück haben wir beschlossen das es jetzt zum einkaufen geht, dann tanken und dann auf direktem Wege nach Rom. Dort wollten wir am frühen Nachmittag ankommen, was ein realistisches Ziel war.

Allerdings hatten wir da noch nicht damit gerechnet das ich ja aufweichem Untergrund stehe und meine Sorge bzgl. festfahrens nicht sounbegründet waren. Losfahren ging noch, aber nach gut 10m kam dasWoMo zum stehen und bewegte sich nicht mehr. Jede Reifenumdrehungbuddelte das WoMo direkt einige cm ein, so das ich das gar nichtweiter versuchte. Aber ich bin ja vorbereitet. Also Spatenausgepackt, Anfahrhilfen ausgepackt und angefangen vor den Rädernden Sand wegzuschaufeln. Als ich der Meinung war, das es genug war,habe ich die Anfahrhilfen unter die Räder gelegt und habe einenneuen Versuch gestartet. Den Versuch könnt ihr in meinem VLOG 005 auch sehen, er ging gründlich schief. Das Womo kam auf den  Gummihilfen nicht weg und grub sich stattdessen noch weiter ein.

Jetzt war guter Rat teuer, denn das WoMo lag bereits fast auf dem Unterboden auf. Da es keinen Sinn hat eine schlimme Lage in eine aussichtslose zu verwandeln nur weil man keine Hilfe annehmen will, hab ich die Alex auf die Straße geschickt, den nächst besten Geländewagen anzuhalten. Das hat sie auch gemacht und direkt sehr hilfsbereite Italiener, die aber beide nichts ausser Italienisch konnten, zu erwischen. Aber egal, Kommunikation mit Händen und Füssen sowie Google Translate haben ganz gut funktioniert. Leider hatten die beiden kein Seil dabei und leise zweifel ob der Toyota Land Cruiser das geschafft hätte, waren bei mir auch da, aber es ging ja eh nicht. Das ich ein Seil dabei hatte, ist mir nicht eingefallen und erst viel später aufgefallen.

Wie dem auch sei hatte er jede Menge Vorschläge und war wirklich sehr aktiv. Hat sich direkt den Spaten geschnappt und angefangen zu graben. Dann sollte der Wagenheber Abhilfe schaffen. Naja, ein WoMo was nahezu voll beladen ist im weichen Sand mit dem Standardwagenheber hochzubekommen ist fast unmöglich, so das dieses Unterfangen schnell aufgegeben wurde. Denn die Frau des Hauses hatte zwischenzeitlich einen Landrover Defender 200m weiter gesehen und fragte ob sie denn hinlaufen solle und fragen solle ob er uns helfen könnte. Das habe ich selbstverständlich bejaht und da war dann der nächste Glücksmoment. Die Leute wollten gerade mit ihren Rädern wegfahren zu einem Ausflug als sie ankam. 1 Minute später und sie wären nicht mehr da gewesen.

Auch diese beiden waren sehr hilfsbereit und sprachen gut Englisch, was die Kommunikation erheblich vereinfachte. Ausser dem gut geeigneten Auto hatten sie auch ein recht langes und stabiles Seil dabei. Also Kurzerhand auf den Strand gefahren, das WoMo angehängt und rausgezogen als wäre es nichts!

Wir haben uns tausendmal bedankt und sind wirklich froh über die freundlichen und hilfsbereiten Italiener. Draus gelernt haben wir auch und konnten uns jetzt wieder ganz der weiteren Reise widmen.

Es ging also zunächst zum Supermarkt, wo sich uns noch ein schöner Blick von oben auf den Bolsena See eröffnete. Nach dem Einkaufen ging es dann auf direktem Wege in Richtung Rom. Nach einer eher langweiligen Fahrt sind wir dann auch am frühen Nachmittag dort angekommen. Direkt am Anfang begrüßt von einem riesigen Platz der auch gut als Übernachtungsplatz hätte dienen können, aber noch viel zu weit weg war von der Innenstadt und mit dem Roller wollten wir so weiter Strecken nicht fahren.

Der erste anvisierte Platz war eine Katastrophe. Total überfüllt und Menschen ohne Ende. Hier konnten wir nicht bleiben und so haben wir den zweiten Platz angesteuert. Auf diesem Platz habe ich mit dem Kumpel mit dem ich 2002 die Europa Tour gefahren bin, auch schon übernachtet. Daher hatte ich ihn auch noch in Erinnerung. Mittlerweile allerdings wesentlich dreckiger, aber gut, wir waren ja für Sightseeing hier und nicht um hier in schöner Natur zu stehen.

Da es erst früher Nachmittag war, haben wir kurzentschlossen den Roller abgeladen, uns züchtig angezogen, alles eingepackt und uns auf den Weg zum Petersdom gemacht. Mich hat zwar meine lange Hose sehr schnell angenervt, aber den Petersdom kann man eben nicht in sehr kurzen Hosen besichtigen. Die Kniee müssen bedeckt sein und da war ich mir eben auch nicht sicher und wollte kein Risiko eingehen. Letztlich stellte sich raus das die sehr entspannt sind, aber doch drauf achten. Eine Frau durfte nicht rein weil ihre Schultern nicht bedeckt waren.

Die Sicherheitskontrollen waren erstaunlich zügig vorbei und so konnte es auf direktem Wege ohne weitere Wartezeiten in den Petersdom gehen. Ein sehr imposantes Bauwerk, innen wie aussen. Die vielen Menschen verteilten sich drinnen so gut, das nie irgendwo das Gefühl aufkam das es voll sein könnte. Wir sind also beeindruckt eine Runde durch den Dom gelaufen und haben dann beschlossen jetzt auch noch die Kuppel sehen zu wollen.

Tipp am Rande: Wenn der Peterdom voll ist und eine lange Schlange vor dem Eingang (nicht der Sicherheitskontrolle) ist, dann besichtigt erst die Kuppel, im Anschluß kommt ihr nämlich automatisch im Petersdom aus.

Wir haben das aber als zweites gemacht. 10 Euro kostet der Spaß pro Person mit Aufzug, 8 Euro ohne Aufzug. Aber der Aufzug lohnt sich um 200 Stufen zu sparen. Dann sind es nur noch etwas mehr als 300 bis nach ganz oben. Vorher läuft man aber im unteren Bereich der Kuppel rum und hat einen schönen Blick von oben in den Petersdom. Dann kommen die beschwerlichen 300 Stufen, denn erst ist es eine recht enge Wendeltreppe welche dann übergeht in Treppen wo die Wände zunehmend schräger werden bis man nicht mehr aufrecht laufen kann. Letztlich wird das so stark, das die Treppen wie serpentinen die letzten 20m überwinden bis man dann raustreten kann und von dort oben einen perfekten Blick über den Petersplatz und Rom hat. Diese Tour ist absolut jedem zu empfehlen, nur solchen nicht die nicht mehr fit sind.

Wir haben die Aussicht ausführlich genossen und sicherlich 30 Minuten dort oben zugebracht ehe es auf einem anderen Weg wieder nach unten ging. Auf diese Weise gibt es nie Stau, was auch in den engen Gängen gar keine Option ist. Dieser Ausgang führt, wie bereits erwähnt, direkt zu einem Dach und von dort aus direkt in den Petersdom. Da wir den schon besichtigt hatten, war es für uns hier zu Ende und wir haben den Vatikan gemütlich wieder verlassen.

Wieder am Roller angekommen, stand die Sonne noch so hoch, das wir noch nicht zurück zum WoMo wollten. Also neues Ziel ins Navi gehackt und ab gings zum Kolloseum. Als wir da ankamen beeindruckte uns dieses imposante Gebäude direkt. Leider war es bereits geschlossen, so das wir die Besichtigung auf den nächsten Tag verschieben mussten. Wir sind aber noch dort umhergeschlendert und haben die Atmophäre in uns aufgesogen. Es war einfach herrlich. Ein paar Selfies mussten noch sein bevor es dann doch wieder zurück zum WoMo ging.

Am WoMo angekommen hat sich echt ein WoMo direkt neben uns gestellt. Obwohl der ganze Parkplatz frei war. Egal, konnten wir eh nicht ändern und so haben wir damit gelebt. Erstmal Essen kochen und duschen. Der Abend war ruhig und irgendwann kamen die Höhlenbewohner vom Nebenwomo auch nach Hause. Eine Italienische Familie. Ich habe kein Wort verstanden aber es ist einer eingestiegen und hat das WoMo woanders hingefahren. Ob es daran gelegen hat das einer von uns gerade als die einsteigen wollten, auf dem WC saß, welches eine Absaugeinrichtung besitzt die die ‚gute‘ Luft direkt nach draussen befördert. Und zufällig war deren Eingangstüre war direkt da wo die Luft rausgeht. Keine Ahnung, aber es war mir ja Recht.

Wir haben an diesem Abend lange draussen gesessen und dem Treiben zugeschaut das sich so abspielt. Irgendwann war es aber schlafenszeit. Die sollte aber für mich nur solange dauern bis neben uns ein Auto hielt. Fenster war auf und ich konnte das Auto beobachten. Naja, es war wohl ein junges Paar die einen Platz für ihren Spaß brauchten. Warum die alle ihre Kondome dann einfach wegwerfen werde ich nie verstehen, aber so ist es nunmal. Die sind auf jeden Fall irgendwann wieder abgezogen und ich habe dann auch noch ruhig schlafen können.

Das der nächste Tag komplett Rom gehören würde, war klar. Also haben wir morgens beim Frühstück erstmal geplant was wir so in Rom sehen wollen. Das alles ins Navi, Roller wieder abladen, Sachen packen, diesmal nicht züchtig anziehen sondern wieder die bequeme Gut-Wetter-Kluft und los gehts. Erster Anlaufpunkt war so ein Platz den wir nichtmal auf Anhieb gefunden haben, der aber in sehr urigen Straßen und Gassen liegen sollte. Die Gassen waren schön, los war hier nix und der Platz war auch nix. Also auf direktem Wege weiter zum zweiten Punkt auf der Route. Der Pyramide von Rom! Die Pyramide kann man besichtigen wenn man über den protestantischen Friedhof reingeht. Sie ist auch tatsächlich eine Grabstätte, so das man nicht rein kann. Muss man aber auch nicht, sie ist nämlich nicht so groß wie die Ägyptischen Pyramiden. Ausserdem bietet der Friedhof noch sehr sehenswerte Gräber bzw. Figuren die die Gräber schmücken. Da hier der Sohn von Johann Wolfgang von Goethe liegt, haben wir uns auch auf die Suche nach seinem Grab gemacht, es aber erst nach mehrmaligem googlen auch gefunden. Klar, man liest sich ja nicht jede Grabinschrift durch bei hunderten von Gräbern. Ein sehr schlichtes Grab ohne einen Namen. Es steht dort lediglich das da der Sohn von Goethe ruht. Das sagt leider sehr viel über seinen Status aus in meinen Augen.

Unser drittes Ziel lag in nicht weiter Entfernung, aber schon ordentlich hoch. Das berühmte Schlüsselloch von Rom. Eine Türe eines Klosters mit einem großen Schlüsselloch. Durch dieses schaut man und blickt einen Laubengang entlang direkt auf die Kuppel des Petersdom. Ich habe beim Fotografieren leider einen Fehler gemacht, deswegen ist der Petersdom nicht zu erkennen. Nach diesem Kurzbesuch ging es weiter in den benachbarten, zum gleichen Kloster gehörenden, Orangengarten. Die Aussicht auf Rom war nicht so toll, aber der Garten ist sehr gepflegt und läd zum verweilen ein. Wir haben dort auch ein wenig Zeit verbracht und sind dann weitergefahren.

Nächstes Ziel: Der Circus Maximus. Eine heute noch riesige Arena die von den Römern zum joggen genutzt wird, aber früher für Wagenrennen gedient hat. Einst passten 385.000 Menschen in diese Arena, was man nur schwer fassen kann wenn man da steht. Von dort ist auch der Blick frei auf einen Teil des Forum Romanum, welches als nächstes auf der Liste stand.

Für das Forum Romanum und das Kolosseum gibt es ein Kombi-Ticket für 12 Euro pro Person. Sehr fair finde ich. Wir haben aufgrund des Andrangs am Kolosseum als erstes Ziel das Forum Romanum gewählt. Nach einer gut 15 min. Wartezeit an der Sicherheitskontrolle waren wir aber auch hier drin und konnten uns frei bewegen. Das Gelände ist aber so groß und unübersichtlich, das wir erstmal den Plan studieren mussten. So richtig konnten wir uns nicht für eine Route entscheiden, weswegen wir erstmal einfach losgelaufen sind. Meist ergeben sich so Routen ja dann irgendwann. Beeindruckt von den Ruinen sind wir da vor uns hingeschlendert und haben es genossen. Absolut empfehlenswert, auch wenn Pompeji dem, wie sich später rausstellte, noch 2 Sterne drauf setzt. Nur ist das Forum eben vielseitiger. Man sollte es gesehen haben! Wir haben dort gute 2 Stunden zugebracht und haben dann beschlossen das jetzt Zeit für das Kolosseum ist.

Dort war die Schlange tatsächlich schon zurückgegangen so das keine Wartezeit in der Sonne mehr einkalkuliert werden musste. Der Weg bis zur Sicherheitskontrolle dauerte 5 min. und dank unserer Vorhandenen Karten waren wir weitere 5min später ganz drin. Aber auch hier mussten wir erstmal einen Überblick gewinnen. Wir sind dann zügig in die obere Etage hoch. Es haut einen fast aus den Socken wenn man dann da raus tritt und erstmals in diese riesige Arena blickt. Und während man dann so herumläuft, bekommt man immer mehr Details zu fassen. Insgesamt auch ein absolutes Muss wenn man in Rom ist.

Bis hierhin hatte uns der Tag schon etwas geschafft. Bei um die 35 Grad im Schatten und sehr viel lauferei war es jetzt Zeit für eine Mahlzeit und ein kaltes Bier. Glücklicherweise waren direkt da wo unser Roller geparkt stand ein paar Bistros. Wir haben uns eines ausgesucht und dann auch schnell bestellt. Das Essen war ok, aber nicht das beste was wir diesen Urlaub so vorgesetzt bekommen haben. Letztlich erfüllte es aber seinen Zweck und stärkte uns so das es nach einer kleinen Ruhephase nach dem Essen weiterging zur Spanischen Treppe.

Den Roller parkten wir strategisch zwischen Spanischer Treppe und Trevi-Brunnen, so das wir beides gut von dort aus erreichen konnten, also nicht nochmal fahren mussten. Zunächst stand aber die Spanische Treppe auf dem Programm und so haben wir uns durch die Gassen bewegt die zur Treppe führen. Je näher man kam, desto mehr Menschen waren auf den Beinen. Also so gefühlsmässig. An der Treppe war die Hölle los. Soviel das es unmöglich war ein ordentliches Foto zu machen. Persönlich finde ich das aber nicht schlimm, denn es ist einfach eine sehr breite Treppe. Nichts was man gesehen haben muss finde ich.

Von dort aus ging es zum Trevi-Brunnen. Den sollte man allerdings gesehen haben, was wohl auch die anderen Millionen von Menschen wussten die sich dort tummelten und versuchten einen freien Blick fürs Selfie zu finden. Das ist hier aber schier unmöglich. Ich kenne den Trevi-Brunnen nur Nachts leer, habe mich aber belehren lassen das er mittlerweile wohl auch bis in die Nacht gut besucht ist. Nichts desto trotz empfehle ich spät Abends oder Nachts hinzugehen. Auch weil er dann schön beleuchtet ist und einfach besser aussieht.

Wir sind schnell wieder geflüchtet und hatten nur noch 2 Programmpunkte plus einen Einkaufsstop. Es ging also in Richtung einer Eisdiele die uns von Silke empfohlen wurde. Sie hat nicht gelogen. 150 Eissorten sprechen eine klare Sprache. Sehr faire Preise und ein wirklich guter Geschmack überzeugen dann restlos. Das Eiscafe Dalla Palma ist eine absolute Empfehlung! Von dort aus sind wir direkt zum Pantheon gelaufen das nur einige Meter weiter liegt. Das Pantheon ist ein ehem. riesiger Palast der vor vielen Jahren zur Kirche umgewidmet wurde und heute kostenlos öffentlich zugänglich ist. Das Gebäude ist sehr beeindruckend, man sollte es sich angesehen haben wenn man in Rom ist.

Unser Rom Trip neigte sich dem Ende. Der Tag auch, also noch schnell ein paar Kleinigkeiten und Bier einkaufen und dann gemütlich zurück zum Wohnmobil. Dort haben wir noch den Abend genossen. Wieder draussen vor dem Womo bei bestem Wetter und wuseligem Treiben rund um den Parkplatz. Die folgende Nacht war ruhig und erholsam ohne besondere Vorkommnisse so das wir am nächsten Morgen gut ausgeruht aufgewacht sind. Unsere Pläne waren recht klar umrissen. Von hier aus sollte es an der Küste entlang nach Neapel gehen.

Das war auch eine gute Wahl, auch wenn die Landstraßen zunächst gar nicht enden wollen und einfach ewig geradeaus durch die Pampa führen. Aber eine Wasserzapfstelle haben wir auch noch gefunden unterwegs so das auch in dem Punkt alles wieder gut war. Beim Wasserzapfen haben wir allerdings festgestellt dass das WoMo viel mehr Wasser an Bord hat als ich bisher meinte zu Wissen. Wir haben 110L getankt und es war noch Wasser drin. Das WoMo hat aber, zumindest meinem Wissen bis dahin nach, nur einen 100L Tank. Nun, ich hab den Tank dann mal gemessen und ausgerechnet das der gut 150L Frischwasser fasst.

Die Strecke von Rom nach Neapel sind ein paar km und es wurde schon wieder Nachmittag als wir dann nicht mehr so weit weg waren. Ich hatte schon im Vorfeld in der Nähe von Neapel einen Platz für die Nacht rausgesucht der direkt am Strand lag. Den haben wir dann angesteuert, auch weil wir einfach mal wieder Lust auf schwimmen hatten. Ein toller Strand, ein toller Platz, leider auch hier wieder viel Müll, aber damit muss man in Italien wohl leben. Auf jeden Fall haben wir einen schönen Abend verbracht bis dann in der Nacht dort ein regelrechter Treff von jungen Leuten war. Alle mit Autos, keiner Leise. Naja, wir haben es überlebt und irgendwann war es auch so ruhig das man schlafen konnte. Passiert ist nix somit ist alles gut.


Kapitel 4: coming soon ….